5G & Gesundheit

 

Bevor wir uns mit den Auswirkungen von Elektrosmog auseinandersetzen, müssen wir eines klarstellen:
Es ist eine verherende Tatsache, dass Beweise gegen die schädlichen Auswirkungen von 5G gefordert werden! Die einzig richtige Frage an dieser Stelle ist: Wer beweist, dass Mobilfunk keine Gesundheits- und Umweltschäden mit sich bringt?

Trotzdem: Meist wird behauptet, dass die aktuelle Studienlage nicht beweist, dass Mobilfunk unserer Gesundheit schadet. Eine sehr gewagte Behauptung angesichts der Fülle an Studien, die genau das Gegenteil beweisen!

Folgende Webseiten zeigen auf,  dass es seit Jahren eine Überfülle an wissenschaftlichen Mobilfunk-, WIFI- und EMF-Studien über schädliche Auswirkungen gibt. Sie können nicht mehr länger negiert oder unter den Tisch gewischt werden!

www.emf-portal.org | www.emfdata.org | www.emfscientist.org | www.faktencheck-mobilfunkstrahlung.de | www.bioinitiative.org

    BAFU bestätigt:

    In ihrer Broschüre „Elektrosmog in der Umwelt“ schreibt das BAFU: “ Die negativen Auswirkungen von starker nichtionisierender Strahlung auf die menschliche Gesundheit sind wissenschaftlich erwiesen und unbestritten“. Weiter: „Weil die Wissenschaft nicht abschätzen kann,  wie schädlich diese Effrekte sind, ist Vorsicht das beste Rezept“.

    Wie lässt sich der flächendeckende Ausbau von 5G mit einer solchen Aussage vom BAFU vereinbaren?

    Im Gegensatz zu Mobilfunk im Allgemeinden sind die Auswirkungen der neuen, adaptiven 5G-Antennen auf unsere Gesundheit nicht erforscht! Es liegen keine wissenschaftlichen Studien zur Unbedenklichkeit vor!

      Hingegen warnen immer mehr Wissenschaftler, Ärzte und Umweltschutzorganisationen aus allen Kontinenten der Erde eindringlich vor der Einführung von 5G (https://www.5gspaceappeal.org/). Sie weisen darauf hin, dass sich elektromagnetische Felder auf lebende Organismen auswirken – und dies bereits bei Intensitäten, die weit unterhalb der meisten internationalen und nationalen Grenzwerte liegen.

      Auch das BAFU schreibt in ihrem Informationsschreiben an alle Kantone vom 17. April 2019 unter 7.2:

      Da wird doch tatsächlich in Frage gestellt, ob bei einer Beeinflussung der Hirnströme, einer gestörter Durchblutung des Gehirns, einer Beeinträchtigung der Spermienqualität, einer Destabilisierung der Erbinformation sowie Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und den oxidativen Zellstress, Gesundheitsfolgen zu befürchten seien (?!).

      Wie heisst es doch so schön? „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“. So bemerkt Hans Ulrich Jakob von Gigahertz scherzhaft: „Du heiliger Strohsack! Macht sich jetzt da bei den Bundesamtsjuristen bereits eine Beeinflussung der Hirnströme oder gar eine gestörte Durchblutung des Gehirns bemerkbar?“

      Auch die beratende Expertengruppe der Schweizer Regierung (BERENIS) bestätigt:

      In den letzten Jahren hat die BERENIS notorisch behauptet, dass negative gesundheitliche Auswirkungen im nichtthermischen Leistungsbereich wissenschaftlich nicht konsistent nachgewiesen seien. Nun hat sich das Blatt plötzlich gewendet. BERENIS-Mitglieder und Schweizer Wissenschaftler bestätigen: Handystrahlung ist Ursache für viele Krankheiten durch oxidativen Zellstress – auch im Bereich der Schweizer Anlagegrenzwerte. Nachzulesen im BERENIS-Newsletter: Sonderausgabe Januar 2021

       

      Und die Mobilfunknetzbetreiber?

      Fragt man z.B. bei Swisscom nach negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk und Co, wird abgestritten. Und das obwohl die Swisscom am 24 Februar 2003 ein Patent eingereicht hat, welches am 2.September 2004 Publiziert wurde (WO2004075583A1).
      In diesem Patent werden Doppel-DANN-Brüche erwähnt.
      Zitat: 
      «Thus it has been possible to show that mobile radio dadiation can cause damage to genetic material, in particular in human white blood cells, whereby both the DANN itself is damaged and the number of chromosoms changed. This mutation can consequeltly lead to increased cancer risk.»

      Auf Deutsch übersetzt heisst das: «Deshalb konnte man zeigen, dass Mobilfunk Schäden an genetischem Material erzeugen kann, im Speziellen in menschlichen weissen Blutkörperchen, wobei sowohl die DANN selbst geschädigt, als auch die Anzahl Chromosomen verändert wurden. Diese Mutation führt folglich zu einem erhöhten Krebsrisiko.»

      Die Swisscom weiss also seit über 20 Jahren um die Schädigung durch Mobilfunk! Das hindert sie aber nicht im Geringsten daran, bis heute diese Schädigung zu negieren.

      Handyhersteller selbst warnen vor Strahlung:

      Apple zum Beispiel – die kennen sich mit Schadenersatzklagen aus – macht die Kunden in der Bedienungsanleitung darauf aufmerksam, dass ihre Handys nicht an den Kopf gehalten werden dürfen.

      Wo tragen Sie Ihr Smartphone? Oder haben Sie schon einmal die Sicherheitshinweise in den Gebrauchsanleitungen Ihrer Mobilfunk-Anwendungen durchgelesen?

      Hier ein paar Auszüge zum ‚Iphone 4‘ von Apple:

      „Lesen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die folgenden Sicherheitsrichtlinien und Nutzungshinweise, bevor Sie das iPhone verwenden.

       (…) Halten Sie stets die folgenden Anweisungen und Vorsichtsmaßnahmen ein, um eine optimale Leistung des Mobiltelefons zu gewährleisten und um sicherzustellen, dass die Einwirkungen der HF-Energie auf den Menschen die Grenzwerte der FCC-, IC-Bestimmungen und EU-Richtlinien nicht überschreiten. Wenn Sie bei einem Anruf den eingebauten Telefonhörer des iPhone verwenden, halten Sie das iPhone so, dass der Dockanschluss nach unten zu Ihrer Schulter weist, um den Abstand zur Antenne zu vergrößern.Befindet sich das iPhone beim Telefonieren oder bei der drahtlosen Datenübertragung in einem Funknetz in der Nähe des Körpers, achten Sie darauf, dass das iPhone mindestens 15 mm vom Körper entfernt ist. Verwenden Sie ausschließlich Etuis, Gürtelclips oder Halterungen, die keine Metallteile besitzen und einen Mindestabstand von 15 mm zwischen iPhone und Körper gewährleisten. (…)

      (…) Bei der Benutzung des am Körper getragenen iPhone kann die SAR-Messung die FCC-Richtlinien überschreiten, wenn der Abstand zwischen iPhone und Körper weniger als 15 mm beträgt (etwa wenn sich das iPhone in Hemd- oder Hosentasche befindet).

      Wenn Sie dennoch Bedenken wegen möglicher Einflüsse von HF-Energie haben, sollten Sie die Zeit einschränken, während der Sie das iPhone nutzen, da der Zeitfaktor eine Rolle dabei spielt, wie stark die Belastung einer Person durch HF-Energie ist. Achten Sie zudem darauf, eine Freisprechanlage zu verwenden und einen möglichst weiten Abstand zum iPhone einzuhalten, da die Belastung mit steigender Entfernung deutlich sinkt. (…)

      (…) Personen mit Herzschrittmachern beachten bitte Folgendes: Achten Sie darauf, dass das iPhone immer weiter als 15 cm vom Herzschrittmacher entfernt ist, wenn das Mobiltelefon eingeschaltet ist.
      Tragen Sie das iPhone nicht in der Brusttasche.
      Verwenden Sie beim Telefonieren das vom Herzschrittmacher abgewendete Ohr, um mögliche Interferenzen zu vermeiden.“

      Zusammenfassung:

      • Seit Jahren existiert eine Überfülle an wissenschaftlichen Mobilfunk-, WIFI- und EMF-Studien über deren schädliche Auswirkungen
      • Hingegen gibt es zu 5G KEINE Studien vor – die Unbedenklichkeit ist nicht erwiesen!
      • Unzählige Wissenschaftler und Ärzte aus aller Welt warnen vor der zunehmenden Strahlung.
      • Mobilfunknetzbetreiber, Handyhersteller und die Regierungen dieser Welt wissen über die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk – trotzdem wird der Ausbau von 5G ungehemmt vorangetrieben.

       

      Wir fordern die Beweislastumkehr!

      • Industrie und Staat müssen die Gesundheitsverträglichkeit der Mobilfunkstrahlung auf Mensch, Tier und Natur belegen.